Ein Blick auf unsere Gesellschaft
und ein Vorschlag zur Lösung
über den entspannten Geist
Wir lassen uns nicht in ein System integrieren,
(die meisten Therapien tun dies)
welches die Möbel
im Gefängnis so herumrückt,
damit dieses Gefängnis angenehmer aussieht.
Wir leben in den Bereichen der revolutionären Ansätze
von Patch Adams,
der als Amerikaner Talibansoldaten lachend umarmen kann,
in dem Bereich,
wo mit Hilfe von Lach- und Atemarbeit
von Madan Kataria Strafgefangene tötungsunfähig werden.
Wir leben in Bereichen, wo wir sagen können,
jeder Gedanke der mir weh tut, ist ein Signal dafür,
das er nicht wahr ist.
Und wenn ich in einen Raum komme, weiß ich,
dass mich jeder liebt,
jedoch kann ich nicht erwarten,
dass der/die Einzelne das schon erkannt haben.
Wir leben nicht in Strukturen,
die das Kind in uns abgetötet haben,
sondern wo aus Angstlosigkeit gehandelt wird,
auch zielgenau und effektiv.
Wir leben in Bereichen wo die Faszination, die Mühelosigkeit und die Faulheit zu Hause sind.
Denn nur dort wächst die Kreativität.
Wir können uns alle Techniken abschauen, doch oft vergessen wir eines,
dass wir sie vergessen,
sonst ist selbst wie beim NLP Kontrolle und Manipulation
bis in die Spitzen des Seins möglich.
Wir leben das Kind, das das Kind nicht kennt.
Und das sehen wir noch nicht in den herrschenden Landkarten.
Was wir sehen ist ein Kapitalismus
der zwangsläufig auf einen Genozid zusteuert.
Patch Adams war ihn Wien und hat versucht,
dies den „Göttern in Weiß“ bewusst zu machen,
doch wer die Struktur braucht,
wird diese Angst nicht loslassen.
Uns ist bewusst, dass die meisten unserer Führungseliten
nicht mehr wissen wohin sie wollen.
Dies ist ein systemisches Problem,
kein Männer/Frauen-Problem,
denn wenn im Jahre 1895 noch Stämme in Afrika existierten, wie aus einem amtlichen Weißbuch des Deutschen Reichstags
aus dem Jahre 1895 Folgendes dokumentiert wurde:
„Ein Umstand, der Hottentotten und Herero so hinderlich ist,
sich europäischer Kultur einzuordnen, ist ihre ‚Staatsverfassung’.
... Nicht allein die Männer,
sondern häufig genug auch die Weiber,
selbst die Diener geben ihren Rath mit ab.
So fühlt sich eigentlich keiner so recht als Untertan,
keiner hat so recht gelernt, sich zu fügen. ...
Solange einer noch etwas hat, teilt er es redlich mit
jedem des Weges kommenden
... und betrachtet das
als etwas ganz Selbstverständliches. ...
Diese Eigenschaft ist aber einer wirtschaftlichen Entwicklung des Volkes sehr hinderlich,
denn sie führt zum ausgesprochenen Kommunismus und großer Leichtlebigkeit.“
So wird deutlich, diese Männer-Frauen-Missverständnisse sind hausgemacht und sie haben natürlich etwas mit unserem westlichen (ICH) und DAS KIND (ES) in uns zu tun.
Das Kind ist jedoch das Wesen in uns,
was aus der tiefen Freude heraus etwas Neues schöpft.
Das ist die Frau, die zwecklos ihr Kind versorgt,
das ist der Maler,
der aus einer inneren Führung heraus malt, wie Vincenz van Gogh, oder all die anderen,
die wirklich Großes geschaffen haben, wie in unserer Musik z.B.
Doch die brauchten auch kein Training, sie schufen
und wurden geführt.
Einer der wenigen erfolgreichen Unternehmer, der dies erkannt hat ist Fred Gratzon
www.lazyway.de.
So wäre der erste sinnvolle Schritt:
Ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden !!!
Im Grunde hat Ernst Bloch nach unserer Auffassung
das Richtige gesehen,
als er das Weib
das „eigentliche Prinzip“ Hoffnung nannte.
Joachim Ernst Behrendt verstärkt dies in dem er feststellt,
Frauen haben von Natur aus eine höhere Stimme,
und wer weiß, dass auf dem Militärplatz der Leutnant durch diese höhere Stimme
sich durchsetzt, sieht da eine Parallele.
Wer sieht, dass Frauen kleine Kinder versorgen können,
ohne einen Vorteil für sich zu wollen,
der wird an die Natur in uns erinnert.
Uns erinnert dieses Verhalten an die Bedingungslosigkeit von Vögeln im Versorgen ihrer Brut.
Wem bewusst ist, dass der Verstand aus unserem Ego,
Rudolf Steiner würde sagen,
eine Persönlichkeit
ist antisympathisch,
wogegen die Natur bei ihm
zur Sympathie gerechnet wird.
Halten wir uns deshalb noch Haustiere?
Der Verstand versteht nicht, Eugen Biser drückt dies so aus:
„Das Verständlichste an der Sprache ist nicht das Wort selber, sondern Ton, Stärke, Modulation, Tempo, .. kurz,
die Musik hinter den Worten, die Leidenschaft hinter
dieser Musik,
die Person hinter dieser Leidenschaft.“
Viele von unserer Philosophen beziehen sich auf Sokrates,
ihm wurde nachgesagt, dass er eine streitsüchtige Frau
zu Hause hatte,
hat er aus deshalb den Giftbecher getrunken,
oder weil er durch seine Sprachgewalt alle besiegte?
Wir wissen, Philosophen reden heute höchst selten miteinander über ihre Philosophien.
Und um Schopenhauer nicht auszulassen, er hat ja nicht nur Frauen degradiert,
sondern in seiner Dissertationsschrift hat er über zehn Seiten lang
seinen Konkurrenten Hegel u.a. als Afterphilosophen bezeichnet.
So scheint die Vernunft nur bedingt geeignet,
für die Zukunft Frieden zu stiften.
Das, was uns mit der Natur verbindet geht darüber hinaus.
Bernhard Ludwig bezeichnete das als „Ohrgasmus“.
Die Fähigkeit in den Dialog zu gehen.
Auch Martin Buber meint:
'alles wirkliche Leben ist Begegnung'.
Und da ist nonverbale Kommunikation manchmal wichtiger
als verbale Annäherung.
Ein gemeinsames Konzert, ein gemeinsam erlebter Tanz
bindet da mehr als nur Liebesgeflüster.
Wir wissen, von jedem Gedanken ist auch das Gegenteil wahr.
- Hildegard von Bingen-
So unsere Frage dazu:
Können Männer zielgerichteter Handeln ohne sich in Gefühle zu verstricken,
oder sich Gefühle einfach abschneiden,
oder können Frauen, die mehr im Augenblick leben,
auch sehr schnell in Notlagen reagieren?
Und sogar noch mit größerem Einfühlungsvermögen,
wenn sie sich nicht mehr von irgendwelchen Fantasiedrachen verfolgt fühlen.
So wie es scheinbar noch Männer gibt,
die insgeheim ihre Frauen als „Drachen“ bezeichnen,
weil sie mit ihren „vernünftigen“ Gedanken
häufig keine Chance gegen deren spontanen doch ehrlichen Wutausbruch haben.
Doch wie gesagt, hier spannen wir nur unsere Landkarte auf,
weil Heinz von Foerster das ja so schön ausdrückt.
Ein Frosch denkt von seiner Gegenwart in die Zukunft, zielorientiert, um die Fliege zu fangen.
Das tun wir Männer auch.
Das ist das Beziehungsspiel des Werbens,
Rainer Maria Rilke besingt das so:
„Ich will aufgehn in dir.“
Uns ist bewusst, alleine im Kampf liegt keine Lösung,
doch im Leid erst recht nicht.
Dass Männer nur mit Männern richtig reden können,
und Frauen mit Frauen, das ist nicht in unserem Konzept verankert,
sondern nur unser Gewinnen wollen (Müssen?) hindert uns
in eine zeitlose Diskussion zu gehen,
weil wir gewohnt sind Lösungen zu finden.
Deshalb ist die nonverbale Kommunikation, wie Tanzen, Lachen, Singen,
sich Umfangen so wichtig und heilt dann enorm,
wenn der Zwangscharakter der Zielorientierung mehr transformiert ist.
Heinz von Foerster drückte das so aus,
wenn zwei Tango tanzen und mit einem Auge sehen, und mit einem Ohr hören, und mit einem Körper fühlen, da ist die Hingabe wo Mars und Venus versöhnt sind.
Das Feuer (Mars) entfacht durch den Wind (Venus) auf die Erde (Venus) zurückgeholt.
Denn wo uns die Himmel (Vorstellungen trennen versöhnt uns die Erde).
Denn sonst gilt ja nur das was Erich Fried als Enthüllung bezeichnet:
"Was sich verkleidet als Neugier ist dann nur die nackte Gier."
Haben wir Männer und Frauen als Kinder uns wirklich geknuddelt,
miteinander gerauft und wie lange?
Ja und danach waren wir fähig uns umzudrehen, um uns dann wieder anzulachen,
um uns zu fragen. Was spielen wir jetzt miteinander?
Diese Fähigkeit hat Jaak Panksepp auch bei jungen Ratten untersucht, bei männlichen wie weiblichen und deshalb ist diese Spezies unfähig sich gegenseitig umzubringen.
Wie oft lachen Erwachsene noch?
Erich Kästner stellte resignierend fest:
"Wir können nicht so werden wie die Kinder,
und müssen mit ansehen wie die Kinder werden wie wir."
Ist vielleicht die Überbetonung der Vernunft das ICH dafür verantwortlich,
was sich seid Freud über das ES stellt
und es hemmungslos kontrolliert?
Wir denken da auch an die NLP-Ausbildung mit ihren vielen Manipulationsmöglichkeiten.
Wir erleben einen allgemeinen Mangel in unserer Gesellschaft. Die nonverbale Verständigung.
Wir sind als Kind auf diesem Gebiet mit den Stereotypen unserer Umgebung
automatisch ausgebildet worden.
Haben wir uns die Freude gegeben
andere Stereotype in uns aufzunehmen,
um dadurch unser nonverbales Verhalten auf der unbewussten Ebene zu erweitern?
Denn das Kind in mir, was das Kind nicht kennt,
ist das Kind was wirklich lebt.
Und das ist unsere Lebensfreude.
Es wird immer wieder die Jahrtausend lange Männerherrschaft
für diesen Zustand verantwortlich gemacht. Bis 1904 gab es noch Naturgesellschaften in Afrika welche eine andere Art ohne unsere hohen „Ideale“ gelebt haben,
deswegen wurden sie von den Deutschen auch ab 1904 systematisch ausgerottet und als Untermenschen betrachtet. . Der Bericht aus einem amtlichen Weißbuch des Deutschen Reichstags aus dem Jahre 1895 siehe weiter oben….*
Das lenkt uns jetzt fast automatisch auf den Missionar des Mariahilfer Ordens, der in Afrika diese Menschen beobachtet hat, und dann hier in der Familiensystemik Fehler entdeckt hat,
die dieses Ungleichgewicht von Frauen und Männern so fördern,
und warum hier so viele Beziehungen scheitern
und unglücklich sind.
Als wir einmal beobachteten wie unsere gesamte westliche Führungselite
sich zur Inthronisierung des Papstes Benedict XVI. mit ihren Frauen vor ihm verbeugten,
wurde uns deutlich gezeigt, dass möglicherweise die Regel der Frau von Zitzewitz,
den Mann links gehen zu lassen und die Frau rechts,
mehr Unglück in unsere Welt brachte,
als die katholische Kirche.
Spüren die zielorientierten Männer vom Mars,
dass sie im Schatten ihrer Frauen gehen, stehen und liegen?
Spüren die Frauen, die sich auch in ihrer großen Kraft
und Intelligenz
einen Mann zum Tango tanzen
und zum Anlehnen suchen,
dass dieser Mann auf der „falschen“ Seite lieber eher ihr drittes Kind spielen möchte?
Wer hat sich unter diesem Gesichtspunkt
schon einmal angeschaut,
dass Frauen,
die sich nicht getragen fühlen, leichter Kinder abtreiben?
Wer kann in dieser Konstellation wen verstehen?
Also, bei vielen Familienaufstellungen, gab es nie eine Lösung,
wenn nicht das Bild
rechts der Mann, dann die Frau,
und dann die Kinder in ihrer Reihenfolge
einschließlich
der Abgetriebenen aufgestellt wurden.
Doch wie sieht die Realität aus?
Wer fährt das Auto, und wo sitzt er?
Wenn er mit seiner etwas größeren Kraft seine Frau verteidigen wollte,
müsste er mit der rechten Hand
sie erst zur Seite schieben.
So sehen wir in dieser Fehlstellung nicht nur
eine Missachtung unserer Ahnen,
denn wir haben insgesamt wenig Ver-bindung zu unserer Vergangenheit.
Deshalb glauben wir, das Thema Männer/Frauen
wird viel zu hoch gehalten,
da wir nur zu wenig miteinander spielen können.
Mag die Triebstruktur, das lymbische System
dabei eine große Rolle spielen,
doch der Neurologe
Professor Itzhak Fried aus den USA konnte
durch elektrische Stimulation des Gehirns einen Menschen dazu bringen,
sich belustigt zu fühlen und laut aufzulachen.
Und dadurch wurde er natürlich
pausenlos mit Glückshormonen überschüttet.
So sind wir auch mit allen Mechanismen ausgebildet,
um uns ohne Denken in absoluter Lebensfreude zu begegnen.
Denn wenn ich herzlich lache, kann ich nicht mehr denken,
und wenn ich deshalb nicht mehr denken kann, bin ich glücklich.
So war auch immer das Problem in den Familienaufstellungen gelöst,
wenn die Kinder freudestrahlend
ihre Eltern umarmen konnten.
Doch wo passiert es, dass Männer Frauen sich so umarmen?
Im Management? In den Kirchen? In den Vorstandsetagen?
In der Familie? In den Partnerschaften? ...und,und,und?I
Macht wird immer über Kontrolle ausgeübt,
doch aus dieser Kontrolle erwächst keine Kreativität, Transzendenz.
Deutlich weist Fred Gratzon darauf hin, in seinem Buch:
The Lazy Way To Success - ohne Anstrengung ALLES erreichen.
Internethinweis weiter oben.
So sehen wir die Welt anders.
Und sehen sehr wohl,
die Hingabefähigkeit von Männern und Frauen.
Doch Frauen wollen dies, und Männer wollen es anders,
da fehlt eben das Vertrauen in unseren Schöpfungsprozess,
den jeder leistet.
Meinem Tun oder Faulenzen
kann ich nicht entkommen.
Oder anders ausgedrückt,
wenn ich von dem fasziniert bin, was ich tue,
ist alles Faulenzen und einfach
die Entwicklung von etwas ganz Großartigem.
Ausgehend von Friedrichs Nietzsche
- Also sprach Zarathustra –
suchen wir nach Gefährten, genannt Kinder oder auch Omegas,
er teilt die Menschen in Kamele ein, die Befehlsempfänger,
die Ja sagen und Nein meinen,
in Löwen die Nein sagen und eben in diese Omegas,
die Ja sagen und Ja meinen
und
Nein sagen und Nein meinen.
Diese Omegas wurden früher immer von den „Kamelen“ im Auftrag der „Löwen“ ermordet. Beispiele: Martin Luther King, Mahatma Gandhi
und viele andere.
Wir Männer können und sollten
nur im Dienste der Mutter Erde arbeiten,
denn das tun natürlich all diese wundervollen Frauen,
wenn sie diese bedingungs- und
selbstlosen Mütter sind.
Es ist das zweckfreie Lächeln was aus unserer Angstlosigkeit kommt
und das Finden
welches uns zu Schöpfern macht.
ZELEBRIEREN WIR DEN UNTERSCHIED
Diese Sicht auf unsere Gesellschaft haben wir
in den letzten Jahren im Dialog entwickelt.
Gerne würde wir uns mit anderen darüber austauschen,
da wir der Meinung sind,
dass deutlichere Verständigung
zwischen Frau und Mann erfahrbar sein kann.